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p r e s s   2016
Oktober 2016
Zürcher Miszellen
August 2016
Frankfurter Allgemeine Zeitung
August 2016
Frankfurter Rundschau
August 2016
Frankfurter Neue Presse
August 2016
hr hessenschau kompakt
August 2016
hr2 Frühkritik
p r e s s   2015
Mai 2015
Beatritz Barragan reports from gallery weekend, Berlin
PressTV
p r e s s   2013
Juli 2013
Farben der Erinnerung
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
April 2013
Ausschnitt mit
Dieter Mammel und
Wilhelm Schmid
aus der Sendung Glaubensachen
Deutsche Welle TV
Februar 2013
Berlin Ausstellung:
"Diva-Zyklus"
TV Berlin
p r e s s   2012
Juni 2012
Familie in Tusche
Westfälische Rundschau
p r e s s   2011
Oktober 2011
Blubbern, sprudeln, spritzen
Feuilleton
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
September 2011
Der Reutlinger
General-Anzeiger
über die Eröffnung von
Dieter Mammels
Ausstellung "Die Bank"
September 2011
SÜDWEST PRESSE berichtet
über die Eröffnung von
Dieter Mammels
Ausstellung "Die Bank"
p r e s s   2010
Juni 2010
Under Deep Water
Osthaus Museum Hagen
arte berichtet
Juni 2010
Under Deep Water
Osthaus Museum Hagen
3Sat Kulturzeit berichtet
Juni 2010
today's zaman
Dieter Mammel encounters the
‘self’ under deep water
Juni 2010
Milliyet Sanat
Mai 2010
Tayfun Belgin
Direktor Osthaus Museum Hagen
Mammels Strom
Mai 2010
Tayfun Belgin
Direktor Osthaus Museum Hagen
Mammels current
April 2010
XPAT Athens
The Artist's Glance
p r e s s    2 0 0 9
2009
Tage der offenen Ateliers in Frankfurt
"Open Doors" 2009
artsite.tv berichtet
2009
"Privacy"
Kerber Verlag
August 2009
Arno Neumann
Potsdamer Stadtkurier
Juli 2009
Ralf Schuster
Events - Magazin
Juli 2009
Klaus Büstrin
Potsdamer Neueste Nachrichten
Juli 2009
Ingeborg Ruthe
Berliner Zeitung
Mai 2009
Christoph Schütte
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Mai 2009
Jutta Meyer zu Riemsloh
M.A. Kunstverein
Münsterland
p r e s s    2 0 0 8
16.Juni
Reutlinger
General-Anzeiger
April
RTL Nacht Journal
p r e s s    2 0 0 7
Oktober
arte kultur
Oktober
ArtScope Magazine Chicago
29.Juni
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
03.Mai
TIP Kunst-Notizen
10.April
Galerie Seitz & Partner
p r e s s    2 0 0 6
10.Juli
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Februar
Thanassis Frissiras Gallery
p r e s s    2 0 0 5
29.Oktober
Eleftherotypia
September
highlights #18
p r e s s    2 0 0 4
17. Juli
FAZ
16. April
Reutlinger Generalanzeiger
16. Februar
Reutlinger Generalanzeiger
16. Februar
Südwest Presse, Ulm
p r e s s    2 0 03
Juni
Dr. Christoph Schreier
Stellv. Direktor
KUNSTMUSEUM BONN
zur Ausstellung
"family works"
Dieter Ronte
Direktor
Kunstmuseum Bonn
Vorwort zum Katalog
" family works"
p r e v i o u s
1998
Tagesspiegel
1998
TIP Berlin
13. Oktober 1998
Stuttgarter Zeitung
26. Juli 1997
Der Tagesspiegel
1995
Stuttgarter Zeitung

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e x h i b i t i o n s

8.04 - 08.06 2017
NAH UND FERN
Galerie Gerken,
Berlin

6.07 - 30.07.2017
WASSER
Kunstverein Bad Nauheim

ab 08.09.2017
FRANKFURT
Galerie Hübner+Hübner,
Frankfurt am Main

12.09. - 17.09.2017
Solo Show / Galerie Gerken
Positions Art Fair Berlin

September 2017
Solo Show
Christine Janssen Galerie,
Hamburg

 
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Unbenanntes Dokument "Mimikry" mimt Natur

Dieter Mammels Bilder in der Galerie Zielke

Der Titel der Ausstellung "Mirrorings", Spiegelungen, bezieht sich wohl zuallererst auf einen großen, aus zwei Blättern bestehenden Holzschnitt. Das an der Achse gespiegelte Paar, zu dem die türgroßen Druckstöcke in der Ausstellung gehören, zeigt ein schwebendes eiförmiges Gebilde, das mit einer Art von Muster überzogen worden ist. "Mimikry" heißt es (3700 Mark). Eigentlich bezeichnet "Mimikry" die Schutzanpassung wehrloser Tiere: Die Natur verlieh ihnen Warntrachten anderer Spezies, deswegen wirken sie scheinbar widerlich oder abschreckend. Auch Dieter Mammel betreibt Naturnachahmung qua "Mimikry". Diese aber ist der Abschied vom zentralperspektivisch konstruierten Raum in der europäischen Malerei. Es bleibt die Form. Die immer wieder in Mammels neueren Bildern, Zeichnungen und Gemälden (900 bis 4600 Mark) auftauchenden Formen, die rund und eiförmig sind und sich manchmal schlängeln, entstehen intuitiv und verwandeln sich unter dem Blick in natürliche Kreaturen und räumliche Gebilde. Damit aber hat die Spiegelung der Natur zwei Seiten: einmal ist sie der Ausfluß quasi natürlicher Strebungen und Regungen des Künstlers (Mammel kommt von der Kunstbewegung des Informel) - quasi, weil man nicht bestimmen kann, was am Menschen noch Natur ist - andererseits gleichen die dadurch entstandenen Elemente den organischen Formen aus Mikro- und Makrokosmos; Zellen zum Beispiel. Mammels "Mimikry"soll eine Täuschung der Augen bewirken, die das Künstlerische als scheinbare Widerspiegelung eines natürlichen Vorbilds wahrnehmen. Die Bilder könnte man somit auch als Tarnung beschreiben, denn diese Natur ist im Endeffekt Resultat einer Kultur und bemißt sich nach ästhetischen Maßstäben. Mammels Kunst kann also als Spur verstanden werden: Nicht als automatische Schreibweise mittels Pinsel und Farbe, die wiederholt, was die Kultur dem Unterbewußtsein des Menschen eingeschrieben hat, Spur bedeutet vielmehr: die zufälligen Einsprengsel im Formenvokabular der Bilder, der Lauf der Farbe unter der Schwerkraft, der Materialeffekt, wenn Öl auf Wasserfarbe trifft oder gar die Farbflecken, die "rorschachartigen Klappklecksen" gleichen - jenen Tintenklecksen, mit denen der Psychiater Hermann Rorschach das Seelenleben seiner Patienten ergründete. All das ist natürlichen Gesetzen unterworfen. Nur der rechte Winkel kommt in der Natur nicht vor. Er fehlt deshalb auch in Mammels Bildern. Aber dieser rechte Winkel umgrenzt das Bild nach außen: Per Rahmen. Und der bewirkt, daß Natur nur Schein ist.

RoB