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Into Other Hands - Dieter Mammel, Rubens Präg
Vernissage: Samstag, 05.09 2026, 16 Uhr
Zur Vernissage laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Galerie Maurits van de Laar opens the new season with a duo show by Dieter Mammel (1965) and Rubens Präg (1996) who started making collaborative paintings some years ago in their project Waterworld 1 + 2. The gallery represents Dieter Mammel since 1996 and is pleased to present a new chapter in his career and welcomes Rubens Präg to this exhibition. Apart from the collaborative works both artists also show individual paintings. I cordially invite you to attend the vernissage on Saturday 5 September which starts at 16:00 hours.
At the heart of the exhibition lies the encounter between two distinct visual languages: Mammel’s monochrome, often atmospherically condensed pictorial worlds meet Präg’s subtly coloured constellations of figures. Their collaboration unfolds in different ways—through collage, overpainting, or direct joint work on a single pictorial surface. In Waterworld 1 + 2, drawn interventions enter into an open exchange with the existing image; in Happy 1 + 2, pictorial spaces overlap in a collage-like manner; while in Children’s Game, both artists work simultaneously on a shared visual organism.
Yet each artist’s individual signature remains clearly recognizable. Mammel’s recurring motif of hands engaged in the game of cat’s cradle, for example, retains its autonomy while also becoming a playful metaphor for the exhibition as a whole. The title Into Other Hands points to the essence of this collaboration: the trust required to place one’s own work into the gaze, intervention, and imagination of another.
The collaborative works are accompanied by individual pieces from both artists. Through the interplay of two generations, a multifaceted universe unfolds—one shaped as much by joy and humor as by melancholy, vulnerability, and an awareness of transience.
What unites both artistic positions is a belief in the inexhaustible power of painting: its ability to tell stories, to destroy images, and to bring forth new ones. Präg’s works draw upon the immediacy of family life, particularly the creative exchange with his daughter Mette, as well as the uncertainties and searching movements of his generation. Mammel’s imagery, by contrast, often opens into the cinematic and narrative: from the twin figures, the Twins, inspired by the vampire film Sinners, to the self-assured gestures of Iranian women, and the poetic apparition of a Madonna as a genie from a bottle. His portraits depict women as both strong and vulnerable, and self-determined figures.
In this way, the exhibition itself becomes a large collage. Individual works enter into dialogue with one another, transcending the boundaries of singular authorship and coalescing into a shared whole. The artistic ego recedes into the background in favour of an open exchange between two artist of different generations.
SCHNEE - Neue Bilder von Dieter Mammel
4.-8.Februar 2026
SCHNEE, Art Karlsruhe, Galerie Hübner+Hübner, Frankfurt/Main
SCHNEE - Neue Bilder von Dieter Mammel
16. Januar bis 28. Februar 2026
Eröffnung: Donnerstag, 15. Januar 2026, 18-21 Uhr
Begrüßung gegen 19 Uhr
Zur Eröffnung laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Der Künstler ist anwesend.
POLL Galerie + Kunsthandel in Berlin GmbH
Gipsstraße 3, Quergebäude, Parterre
10119 Berlin-Mitte
Mit „SCHNEE“, ihrer ersten Einzelausstellung von Dieter Mammel, präsentiert die Galerie Poll neue Bilder des Malers. Mit diesen seit 2024 entstandenen Arbeiten schlägt Mammel ein neues Kapitel seines Schaffens auf.
Nach der Ausstellung „LIFELINE" mit 100 Gemälden aus über zwanzig Jahren, in denen der Künstler Wege seiner Familie und aus seinem persönlichen Umfeld nachzeichnet und die von Mai 2024 bis Januar 2026 von drei Museen in Rumänien, Serbien und Deutschland gezeigt wird, steht der Mensch in den neuen Bildern des Malers nicht mehr im Zentrum.
Ausgangspunkt der neuen Werkserie ist die Wahl eines anderen Malgrundes: Anstelle der bis dahin verwendeten ungrundierten weißen Leinwand wechselt Mammel zu naturfarbenem Leinen. Seine über mehr als zwei Jahrzehnte praktizierte Technik – das skizzenhafte Malen mit Tusche auf nasser Leinwand – führt auf dem Leinen nicht zu den erprobten wässrigen Verlaufsformen der stets monochrom eingesetzten Farbe.
Der Künstler besinnt sich daraufhin auf die während seines Studiums erlernte Technik der Grundierung der Leinwand mit Knochenleim. Das Grundierweiß wird zum charakteristischen Ausdrucksmittel seiner neuen Bilder. Wie Schnee liegt es flächig auf dem Leinen. Anfangs mit cyanfarbiger, dann mit schwarzer Tusche malt Mammel nun seine Motive mit dem Grundierweiß: Hütten, Zäune, Berge, Flussläufe oder Strommasten. Allen Motiven gemeinsam ist die weite, meist menschenleere Winterlandschaft in einer Gegend, an die sich der Künstler aus Kindheitstagen auf der schwäbischen Alb erinnert.
Mit „Die Anderen und ich“ von 2024 ist auch das erste in der neuen Technik entstandene Gemälde ausgestellt. Am oberen linken Rand befindet sich ein Tannenwald, im Vorder- und Mittelgrund schlängelt sich ein Fluss durch den Schnee, der sich am Horizont verliert. Die dicht stehenden Bäume, so Dieter Mammel, waren in seiner kindlichen Vorstellung „die Anderen“ und er selbst der Fluss.
Leere Flächen und die Reduktion auf Schwarz und Weiß zeichnen die neuen Bilder aus. An manchen Stellen lässt der Künstler die naturfarbene Leinwand bewusst unbearbeitet stehen. Auf eine Rahmung verzichtet er und erreicht so eine Offenheit der Motive über die Bildgrenze hinaus.
Mit Holzschnitten hat Dieter Mammel seine künstlerische Laufbahn begonnen. Davon ausgehend, hat er sich in seiner Malerei auf Licht und Schatten konzentriert. Mit seinen neuen Bildern besinnt sich der Künstler auf seine Anfänge.
Kunstwerk der Woche
Dieter Mammel LIFELINE
Galerie Hübner+Hübner
11. Oktober - 08. November 2024
Über die Tür des kleinen Raumes in der Ausstellung hat Dieter Mammel das anspielungsreiche Bild eines Fadenspiels gehängt. Es lässt Erinnerungen an die Kindheit aufkommen, fordert zum „Eingreifen“ auf und erzeugt mit dem schemenhaften dunklen Hintergrund eine bedeutungsschwere Stimmung, die zu der melancholischen Ausstrahlung andere Bilder der Ausstellung passt. Die von den Fäden gebildeten Linien sind bereits einmal gekreuzt und eingedreht und deuten auf die ersten Züge des Spieles hin. Sie bilden einen Auftakt zur Ausstellung mit „Lebenslinien“, die Verlauf oder Geschichten aus einem Leben darstellen könnten auch ohne Menschen auf den Bildern zu zeigen, wie wir es bisher von Dieter Mammel gewohnt sind. Mit reduzierten Mitteln und die weitgehende Vermeidung der menschlichen Figur sucht der Künstler nun einen neuen Ausdruck. Die Impulse erhielt er, als er in diesem Jahr im Zusammenhang der großen Einzelausstellungen im Kunstmuseum in Timișoara und dem Nationalmuseum in Pančevo mit seiner Mutter Orte der alten Heimat besuchte. Hier wurden die Fluchtmomente der Familie wieder präsent und flossen in einer klaren und reduzierten Sprache in die Kompositionen hinein. Es sind keine menschlichen Figuren mehr, die Geschichten erzählen und Emotionen transportieren, sondern mit unzerfransten Linien durchzogene Landschaften, die eher an Fotografie als an fließende Tusche erinnern.
Positions Berlin Art Fair
Tempelhofer Flughafen
12.-15. September 2024
Galerie Hübner+Hübner
Halle 7 Stand D10
Dieter Mammel wird am 12.09. von 14:00 - 21:00 persönlich anwesend sein.